Bauen für Mensch und Umwelt – Das war das OekoBusiness Frühstück im neuen Erste Campus

Österreichs ältestes bestehendes Kreditinstitut verfolgt bereits seit etlichen Jahren eine klar fokussierte Umweltstrategie und setzt diese konstant seit über 10 Jahren im Rahmen von OekoBusiness Wien um. Die zentralen Themen für die vielen Filial-Standorte der Erste Bank der österreichischen Sparkassen AG in Wien sind nachhaltiges Arbeiten und Ressourcenschonung im Betrieb und Alltag.

Einen Höhepunkt ihres Engagements erreichte die Erste Group Bank AG /Erste Bank schließlich mit dem Bau und Bezug des neuen Headquarters, dem Erste Campus Wien, am neuen Wiener Hauptbahnhof. Das Gebäude ist ein klares Statement für die ökologisch, sozial und wirtschaftlich nachhaltige Ausrichtung der Unternehmensgruppe. Und für uns ein willkommener Anlass, um im Rahmen des OekoBusinessFrühstücks, den Erste Campus genauer kennenzulernen.

Der Erste Campus als Vorreiter für nachhaltiges Bauen

In einer intensiven und mehrere Jahre andauernden Bau- und Planungsphase entstand mit dem Erste Campus ein Gebäudekomplex, bei dessen Konzeption bereits das Thema „Nachhaltigkeit“ im Vordergrund gestanden ist. So leistet das Bauwerk einen aktiven Beitrag für einen besseren ökologischen Fußabdruck der Erste Bank. Unter anderem durch die Nutzung nachhaltiger Materialien, begrünte Dächer mit Bienenstöcken, dem Einsatz von Ökostrom, der Sammlung von Regenwasser in Zisternen für die Nutzung in den Sanitäreinrichtungen und zur Bewässerung der Grünanlagen. Die Heizung und Kühlung erfolgt über Fernwärme und –kälte sowie Geothermie mit Wärmepumpen. Als Beitrag zu einer nachhaltigeren Mobilität wurden 24 Ladestationen für E-Autos in der Garage des neuen Headquarters installiert. Dieses umwelt- und ressourcenschonende Konzept machen den Erste Campus zu einem Vorzeigeprojekt für nachhaltiges Bauen – ausgezeichnet mit einem „DGNB Platin Zertifikat“.

5.000 Mitarbeiter an einem „Zusammenarbeitsplatz“

Neben ökologischen Kriterien waren es auch soziale Aspekte, die Bau und Planung des Erste Campus wesentlich geprägt haben. Mit dem Erste Campus hat sich das Kreditinstitut nicht nur eine ökologisch-nachhaltige Firmenzentrale, sondern auch einen „Zusammenarbeitsplatz“ errichtet, wie ihn das verantwortliche Architekturbüro Henke Schreieck selbst bezeichnet. Gemeint ist damit das soziale Konzept, das hinter der Gestaltung der Büros, Abteilungen und den einzelnen Arbeitsplätzen steckt und 5.000 MitarbeiterInnen die Möglichkeit gibt, flexibel und ihren Bedürfnissen entsprechend zu arbeiten.

Konkret handelt es sich dabei um speziell gestaltete Großraumbüros, in denen verschiedene Arten von Arbeitsplätzen geschaffen wurden, und die so speziell auf unterschiedliche Aufgaben und Anforderungen der MitarbeiterInnen zugeschnitten sind. Hierarchien spielen dabei räumlich keine Rolle mehr – jeder sitzt neben jedem und kann seinen Arbeitsplatz flexibel wählen. Ein netter ökologischer Nebeneffekt: Durch die Auflösung fester Arbeitsplätze und die Reduktion von persönlichen Ablageflächen, fällt auch weniger Müll an. Mit den Großraumbüros, wie sie viele noch aus den 90er-Jahren kennen, hat das nichts mehr zu tun.

Alle Infos zum Gebäude, der Planung und der Umsetzung bekamen die TeilnehmerInnen aus erster Hand von Andrea Besenhofer, Head of Group Services und Marcel Kremmer, Spezialist im Nachhaltigkeitsteam der Bank und zuständig für die Umsetzung sämtlicher OekoBusiness Wien Maßnahmen.

Tipp: Sämtliche Räumlichkeiten können für eigene Events gebucht werden!

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