AGR - Austria Glas Recycling GmbH

Sabine Czopka-Pistora, Monika Piber-Maslo, Ursula Gangel

Obere Donaustraße 71
1020 Wien, Leopoldstadt

agr@agr.at
www.agr.at

Ansprechperson

Sabine Czopka-Pistora
01/2144900-36
czopka-pistora@agr.at

 
 

Das waren unsere Erfolge mit OekoBusiness Wien:

Austria Glas Recycling entwickelt das integrierte Nachhaltigkeitsmanagement entscheidend weiter: Eine Stakeholder-Analyse (Stakeholder-Bewertung, Stakeholder-Befragung) macht Ansprüche und Erwartungen der verschiedenen Stakeholder-Gruppen transparent und unterstützt Austria Glas Recycling in der Strategieentwicklung und Prioritätensetzung im Kerngeschäft (Optimierung des Sammel- und Verwertungssystems für Glasverpackungen). Eine SWOT-Analyse und eine GAP-Analyse bezogen auf die Nachhaltigkeit der Austria Glas Recycling zeigen Chancen und Potenziale auf, wie das hohe Niveau des österreichischen Glasrecyclingsystems weiter gesteigert werden kann. Handlungsfelder und Maßnahmen werden definiert und umgesetzt wie z. B. die Erarbeitung eines Grünbuchs gemeinsam mit Stakeholdern oder die Erweiterung des Ausbildungsangebots für MitarbeiterInnen auf CSR-Themen. Das geschärfte Stakeholder-Verständnis findet Niederschlag im Nachhaltigkeitsbericht 2013, der mit einem 1. Platz beim ASRA (Austrian Sustainability Reporting Award) 2013 ausgezeichnet wurde.

Unser Unternehmen steht für:

eine zukunftsfähige Recyclingwirtschaft durch: - Wertschaffung: durch den hohen Grad an Professionalität bei der Wiederverwertung der kostbaren Ressource und des edlen Werkstoffs Glas; - Wertschöpfung: dank des ungebrochenen Engagements für optimale Lösungen und wegweisende Innovationen im Glaskreislauf; - Wertschätzung: mittels achtsamen Dialogs mit unseren PartnerInnen sowie der Bevölkerung und der Sorgfalt gegenüber Mensch und Natur.

Unsere Zukunft sehen wir in:

einer nachhaltig ausgerichteten Abfallwirtschaft in Österreich und in der EU. Austria Glas Recycling nimmt schon derzeit eine Vorbildrolle ein, Österreichs Glasrecyclingsystem zählt zu den besten weltweit. Diese Leuchtturmfunktion wollen wir weiter erfüllen und die Kreislaufwirtschaft zu einem maßgeblichen Beitrag zur Ressourcenschonung sowie einem Wettbewerbsvorteil für die europäische Wirtschaft entwickeln.

Beraten durch

Beratungsunternehmen Angebot Jahr
plenum - gesellschaft für ganzheitlich nachhaltige entwicklung GmbH Nachhaltige Produkte und Dienstleistungen 2012
Kronos EMAS (Environmental Management and Audit Scheme) 2007
Kronos Nachhaltige Entwicklung 2007
Kronos EMAS (Environmental Management and Audit Scheme) 2001

Maßnahmen

Jahr Bereich Beratungsangebot
2007 Verkehr, Lärm EMAS (Environmental Management and Audit Scheme)

Schiene statt Straße: neue Verladetechnologie mit Mobiler in Zusammenarbeit mit Rail Cargo Austria
Rd. 720 LKW Sendungen werden mit mobilerfähigen Containern auf Schiene verlagert

Wirkung: 180 Bahn Sendungen /Jahr mit je 4 Containern und einem Gewicht von 100 t-> 18.000t
Vor Umstellung auf Schiene: Anzahl der Lieferfahrten: 1.440, Fahrleistung:
385.920km, Leerfahren-anteil:50%, Strecke Watten Kremsmünster

2007 EMAS (Environmental Management and Audit Scheme)

div Drucksorten wie Umwelterklärung /AGR aktuell/Weihnachtskarten... werden klimaneutral gedruckt:
Umstellung aller Drucksorten auf 'greenprint'

Wirkung: Einsparung CO2, laut Rechnungen wurden Zertifikate für ein Projekt in Indien (Biomasse) für 1,4 t CO2 bezahlt.

2007 EMAS (Environmental Management and Audit Scheme)

Glasfahrermeeting: Im Oktober 2007 veranstaltete AGR das jährliche Glasfahrermeeting (heuer Bundesländer NÖ und Wien) mit anschließender Führung durch das Glaswerk Vetropack Austria GmbH in Pöchlarn. Vorrangiges Thema war die Bedeutsamkeit von Altglas als Sekundärrohstoff und die Wichtigkeit der richtigen Qualität der Sammelware und was jeder einzelne Glasfahrer dazu beitragen kann.

Wirkung: Verbesserung der Qualität bei der Altglassammlung, Bewußtseinsbildung bei Altglasfahrern

2007 EMAS (Environmental Management and Audit Scheme)

Bobby Bottle live on Tour: Der leibhaftige Flaschengeist bezauberte 2007 über 5.000 Kinder in 87 Volksschulen in ganz Österreich. Mit Witz, Tricks und viel Wissen über Abfallvermeidung und Verpackungsglassammlung vergeht eine unterhaltsame und lehrreiche Schulstunde.Seit seinem ersten Erscheinen im Oktober 2001 begeisterte Bobby Bottle rund 24.000 Kinder.

Wirkung: Bewußtseinsbildung bei Kindern über die Wichtigkeit des richtigen Altglassammelns

2007 EMAS (Environmental Management and Audit Scheme)

Workshop 2007: Im April 2007 veranstaltet AGR ein AGR Cafe zur Zukunft der Altglassammlung in Österreich. Zahlreichen Expertinnen und Experten diskudierten über die Rolle der AGR heute und in der Zukunft. Im Vordergrund steht der Dialog. Das Kennen der vielfältigen Sichtweisen und die Anregungen der Stakeholder sind für AGR zur Weiterentwicklung des Nachhaltigkeits- und Umweltmanagements wichtig.

Wirkung: gegenseitiger Austausch der Stakeholdern untereinander und mit AGR,
Umsetzen von gemeinsam gefungenen Projekten

2007 Nachhaltige Entwicklung

Teilnahme am Pilotprojekt Nachhhaltige Entwicklung 2006, Erstellung eines Nachhaltigkeitsberichts 2007
Das integrierte Managementsystem (MS) der AGR umfasste bereits wesentliche Teile eines ‚nachhaltigen’- MS, ebenso geht die Umwelterklärung bereits auf wichtige Bereiche
(3 Säulen der Nachhaltigkeit) ein. Der nächste Schritt sich mit Nachhaltigkeitsthemen an sich zu beschäftigen lag nah.
Die erarbeiteten Maßnahmen reichen von Nachhaltigem Investment, Bewußtseinbildung bei MitarbeiterInnen und Stakeholdern, Fahrsicherheitstraining für MitarbeiterInnen, Umstieg auf Naturstrom bis zur Unterstützung von Schülerprojekten.

Wirkung: Intensivierter, seitens AGR initiierter Stakeholdedialog schuf verstärkte Wachsamkeit und vertieftes Bewußtsein zur nachhaltigen Entwicklung des Glasrecyclingssystems
In intern Teamworkshops wurde der Zusammenhang/ das Wechselspiel der 3 Säulen der Nachhaltigkeit reflektiert und auf die tägliche Arbeit des Unternehmens übertragen.

2006 Verkehr, Lärm EMAS (Environmental Management and Audit Scheme)

Dienstreisen mit Bahn statt PKW

Wirkung: Treibstoffeinsparung, Risikoreduktion (Bahn sicherer als Auto), angenehmere Arbeitsbedingungen (Enstpannen und/oder Arbeiten, statt Autofahren)

2003 EMAS (Environmental Management and Audit Scheme)

Schulung: In den Monaten Oktober und November veranstaltete die AGR mit Mitarbeitern der Wiener Magistratsabteilung (MA48) drei Exkursionen in das Glaswerk Pöchlarn der Vetropack Austria GmbH. Vorrangiges Thema war die Bedeutsamkeit von Altglas als Sekundärrohstoff und die Wichtigkeit der richtigen Qualität der Sammelware. Ziel war es, Fehlern beim Entleervorgang der Altglasbehälter vorzubeugen.

Wirkung: Den Mitarbeitern der MA48 wurde bewusst gemacht und Tipps gegeben, welchen Beitrag jeder Einzelne in seinem Bereich für eine verbesserte Altglasqualität leisten kann. Das Wichtigste: Offensichtlich kontaminierte Sammelware (z.B. mit Steinen oder Keramik) darf nicht mit der übrigen Sammelware vermischt werden. Auf ordnungsgemäße Farbentrennung beim Entleervorgang muss unbedingt geachtet werden. Ziel ist es, die Altglasqualität vor Anlieferung an die Glasindustrie durch Kontrolle der Sammelware bei der Behälterentleerung zu verbessern.

2003 EMAS (Environmental Management and Audit Scheme)

Kinder: Zur Erreichung der hohen Qualitätsziele bei der Altglassammlung ist die Mitwirkung aller Bürgerinnen und Bürger Österreichs gefordert. Um dieses Anliegen gezielt und adäquat Kindern näher zu bringen wurde der Flaschengeist Bobby Bottle und seine Umweltdetektive ins Leben gerufen.
Bobby Bottle kann auf drei verschiedene Arten von den Kindern erreicht werden:
1.)Live -Auftritt in Volksschulen
2.)Lesestoff in Form eines Comics
3.)Bobby Bottle im Internet

Wirkung: Die AGR will Bewusstseinsbildung und Motivation zum richtigen Altglassammeln bei Kindern fördern, die Kinder sollen auch als Multiplikatoren bei Eltern und anderen Bezugspersonen fungieren. Wir hoffen so, die
Altglasqualität langfristig zu sichern bzw. zu erhöhen und die schwerwiegendsten Fehler in der Zukunft möglichst zu verhindern:
*richtige Farbzuordnung beachten: Weißglas zu Weißglas, Buntglas und leicht gefärbte Flaschen zu Buntglas
*Nur Verpackungsglas in den Altglascontainer (andere Glasarten wie Fensterglas, Spiegel, Glasgeschirr oder Keramik gehören NICHT in den Altglasbehälter)
Seit Oktober 2001 hat Bobby Bottle 7.800 Kinder besucht und es wurden über 13.000 Comics verteilt. (60% davon direkt in den Schulen, 30% nach Bestellungen über die web-site und 10% über die Multiplikatorengruppe Abfallberater)

2003 EMAS (Environmental Management and Audit Scheme)

Öffentlichkeitsarbeit: Ein Kommunikationsschwerpunkt richtet sich 2003 an alle Bürgerinnen und Bürger Österreichs sowie speziell an Betriebe aus der Gastronomie und Hotellerie und glasverarbeitendem Gewerbe.
Zielgruppe Bevölkerung: Wesentliches Element der Kampagne ist die Gestaltung neuer Etiketten für die Glassammelbehälter. Diese neuen Aufkleber zeigen auf symbolhafte und leicht verständliche Weise, was zur Verpackungssammlung gehört und was nicht und betonen die richtige Farbtrennung.
Zielgruppe Gastronomie/Hotellerie: Informationspaket in Kooperation mit der Wirtschaftskammer erstellt und an über 10.000 Gastronomiebetriebe und Hotels verschickt, z.B. zu Bruch gegangene Trinkgläser gehören NICHT in die Verpackungsglassammlung
Zielgruppe Glasereibetriebe: Glasbruch und Produktionsabfälle gehören NICHT in die Verpackungsglassammlung.

Wirkung: Ziel ist die Verbesserung der Altglasqualität und die Vermeidung der schwerwiegendsten Fehler bei der Altglassammlung sowohl bei der Bevölkerung, als auch bei Gastronomie, Hotellerie und glasverarbeitendem Gewerbe.
Je höher die Altglasqualität ist desto höher ist der Anteil an Altglas als Sekundärrohstoff. Bei Weißglas beträgt der maximale Einsatz 60%, bei Grünglas maximal 90%.
Altglas in der Schmelze bringt pro 10% eingesetzter Scherben 2% Energieersparnis und gleichzeitig Einsparungen beim Primärrohstoff.

2003 Rohstoffe, Hilf-/Betriebsstoffe EMAS (Environmental Management and Audit Scheme)

papierloses Büro: Die Teamassistentin besuchte Veranstaltungen über Organisations- und Ablageverfahren.

Wirkung: Damit wird die Papierflut eingedämmt und gleichzeitig der interne Informationsfluss verbessert.

2001 EMAS (Environmental Management and Audit Scheme)

Verbesserung der Qualität des gesammelten Altglases durch Schulungsveranstaltung für die Sammel- und Entsorgungspartner (Schwerpunkt: Fahrer der Sammelfahrzeuge):

Wirkung: durch Bewusstseinsbildung und damit einhergehender erhöhter Aufmerksamkeit der Fahrer beim Altglas-Sammelvorgang selbst, wird die Qualität und damit die Einsetzbarkeit des Sekundärrohstoffs Altglas verbessert. Dadurch kann ein höherer Anteil an Primärrohstoffen eingespart werden - mit allen positiven Umwelteffekten.

2001 Energie EMAS (Environmental Management and Audit Scheme)

Erneuerung der bestehenden Gasetagenheizung, Einbau von modernen Raumthermostaten und Regelventilen mit entsprechender Mitarbeiterschulung:

Wirkung: Reduktion des Erdgas- bzw. Energieverbrauchs am Standort, verbessertes, individuell steuerbares Raumklima, bewusster Umgang mit Heizen und Lüften. Die Einsparungen wird mit rund 1.400 kWh bewertet, genauere Angaben können erst nach Abschluss der Abrechnungsperiode erfolgen.

2001 EMAS (Environmental Management and Audit Scheme)

Richtlinie für ökologischen Einkauf erarbeiten und in Kraft setzen:

Wirkung: durch die verstärkte Mitberücksichtigung ökologischer Kriterien bei Beschaffungsentscheidungen sollen bevorzugt umweltfreundlich erzeugte, auf energiesparenden, wartungsarmen Betrieb ausgelegte, reparierbare und nach Gebrauch einfach entsorgbare Produkte gekauft werden. Neben direkten Auswirkungen am Standort (Energieeinsparungen und Restmüllreduktion) sind vor allem indirekte Auswirkungen (Bewusstseinsbildung bei Mitarbeitern - bis ins private Konsumverhalten, Förderungen umweltfreundlicher Produkte) zu erwarten. Eine Quantifizierung der Maßnahme kann erst nach Ablauf eines Kalenderjahres als Vergleichszeitraum erfolgen.

2001 EMAS (Environmental Management and Audit Scheme)

Umstellung des Behältersystems zur Haushaltssammlung auf CombiCon Behälter in weiten Teilen des Bundeslands Salzburg und der Steiermark:

Wirkung: der neue CombiCon 2 Kammer Behälter bringt folgende Vorteile
- spezielle Einwurföffnungen sollen Fehlwürfe reduzieren wodurch die Qualität des gesammelten Altglases verbessert wird
- die moderne und ansprechende Anmutung trägt zu einem sympathischen Ortsbild bei und motiviert zu sorgfältiger und sauberer Sammlung
- die spezielle Konstruktion (keine Ablagemöglichkeiten, keine Bodenfreiheit)reduziert Standplatzverunreinigungen und somit den Reinigungsaufwand an den Standorten
- die neuartige Konstruktion (wahlweise zu öffnende Bodenklappen, optimierte Hebevorrichtung) trägt erheblich zur Reduzierung von Umweltbelastungen bei, da nur mehr ein Hub für Weiß- und Buntglas erforderlich ist, dies bedeutet geringere Einsatzzeiten der Sammelfahrzeuge (4 min Einsparung pro Entleervorgang), damit verbundene Reduktion der Verkehrsbelastung (Stau hinter Sammelfahrzeugen), längere Lebensdauer der Hubvorrichtungen an den Sammelfahrzeugen
- durch die spezielle Dämmung kommt es zu weniger Lärmbelastung
- durch das oben gesagte werden die Kosten der Sammlung reduziert
Diese Maßnahme reduziert vor allem das CO2 Aufkommen.

Geplante Maßnahmen

Jahr Bereich Beratungsangebot
2008 EMAS (Environmental Management and Audit Scheme)

AGR wird die Aktion Bobby Bottle an österreichischen Volkschulen fortführen: Live Auftritte des leibhaftigen Flaschengeistes, der Schülerinnen und Schülern viel Wissenswertes über Abfallvermeidung und Verpackungsglassammlung mit Witz und Zaubertricks vermittelt.

Wirkung: Umwelterziehung und Bewußtseinsbildung bei öserreichischen Volkschülerinnen und -schülern

2008 EMAS (Environmental Management and Audit Scheme)

AGR wird den Stakeholderdialog weiterführen und im Frühjahr 2008 einen weiteren Workshop veranstalten. Ziel ist der gegenseitige Austausch, die Sichtweisen der Teilnehmer kennenzulernen und gemeinsam Verbesserungen für das Funktionieren des Glaskreislauf zu finden. Die Erkenntnisse werden zur Weiterentwicklung den Nachhaltigkeits- und Umweltmanagements verwendet.

Wirkung: Ziel ist der gegenseitige Austausch, die Sichtweisen der Teilnehmer kennenzulernen und gemeinsam Verbesserungen für das Funktionieren des Glaskreislauf zu finden.

2004 Verkehr, Abluft EMAS (Environmental Management and Audit Scheme)

Routenoptimierung und Bürgerservice: Die AGR plant eine Verortung der Standorte für Altglasbehälter in einem geographischen System. 2004 werden die Standorte erfasst, im Jahr 2005 soll das System in Betrieb genommen werden.

Wirkung: Mit dem geographischen System werden die Routen optimiert - es können jeden Tag neu die wichtigsten und wirtschaftlich sinnvollsten Sammeltouren geplant werden. Gemeinsam mit einem Webprogramm kann jeder Bürger zusätzlich den geeignetsten Sammelbehälter in seiner Nähe finden.

2004 EMAS (Environmental Management and Audit Scheme)

Die AGR plant im Frühjahr 2004 einen Workshop mit Partnern und Experten, um Ideen für den Wirkungsbereich bei indirekten Umweltauswirkungen zu sammeln und im Rahmen der wirtschaftlichen Möglichkeiten sinnvolle Ziele und Maßnahmen zu definieren.

Wirkung: Die AGR will alle Potenziale für Umweltverbesserungen erkennen, um entsprechend der Umweltpolitik und den Unternehmensleitlinien in Zusammenarbeit mit verschiedenen Interessensgruppen aktiv werden zu können.

2002 EMAS (Environmental Management and Audit Scheme)

Wissensstand der Mitarbeiter heben und Umweltbewusstsein fördern durch individuelles maßgeschneidertes Ausbildungsprogramm:

Wirkung: durch entsprechende Ausbildung der Mitarbeiter gemäß individuellem Ausbildungsplan werden nicht nur die für die Dienstleistungserbringung notwendigen Ressourcen effizienter eingesetzt, sondern der Umweltschutzgedanke auch den Kunden und Lieferanten der AGR nähergebracht, somit eine Berücksichtigung ökologischer Kriterien in den Partnerunternehmen angeregt. Darüberhinaus setzt sich umweltorientiertes Verhalten der MitarbeiterInnen in den Privatbereich fort und einen gewissen Schneeballeffekt in Gang. Als Kennzahl wird ein bestimmter Betrag für Ausbildungskosten je Mitarbeiter festgelegt,quantitative Zahlen können nicht angegeben werden.

2002 EMAS (Environmental Management and Audit Scheme)

Umstellung des Behältersystems zur Haushaltssammlung auf CombiCon Behälter in weiten Teilen Niederösterreichs, Kärntens und Wien:

Wirkung: der neue CombiCon 2 Kammer Behälter bringt folgende Vorteile
- spezielle Einwurföffnungen sollen Fehlwürfe reduzieren wodurch die Qualität des gesammelten Altglases verbessert wird
- die moderne und ansprechende Anmutung trägt zu einem sympathischen Ortsbild bei und motiviert zu sorgfältiger und sauberer Sammlung
- die spezielle Konstruktion (keine Ablagemöglichkeiten, keine Bodenfreiheit)reduziert Standplatzverunreinigungen und somit den Reinigungsaufwand an den Standorten
- die neuartige Konstruktion (wahlweise zu öffnende Bodenklappen, optimierte Hebevorrichtung) trägt erheblich zur Reduzierung von Umweltbelastungen bei, da nur mehr ein Hub für Weiß- und Buntglas erforderlich ist, dies bedeutet geringere Einsatzzeiten der Sammelfahrzeuge (4 min Einsparung pro Entleervorgang), damit verbundene Reduktion der Verkehrsbelastung (Stau hinter Sammelfahrzeugen), längere Lebensdauer der Hubvorrichtungen an den Sammelfahrzeugen
- durch die spezielle Dämmung kommt es zu weniger Lärmbelastung
- durch das oben gesagte werden die Kosten der Sammlung reduziert
Diese Maßnahme reduziert vor allem das CO2 Aufkommen, eine quantitative Angabe ist nicht möglich. Da der Umfang der geplanten Umstellung noch nicht genau absehbar ist, können die Kosten nur geschätzt werden.

2002 EMAS (Environmental Management and Audit Scheme)

Dialog mit der Öffentlichkeit intensivieren. Die Einführung des Umweltmanagementsystems, die dabei erarbeiteten Basisdaten und vor allem die Umwelterklärung sind Anlaß die Internet-"website" der AGR zu modernisieren und verstärkt Umweltinformationen zu transportieren:

Wirkung: da die österreichweite Altglassammlung nur durch die gute Zusammenarbeit mit jedem einzelnen Bürger funktioniert, ist die Verbreitung von Informationen und die Motivation zur 'richtigen' Glassammlung die Basis für den Erfolg. Durch das Verständnis für die Zusammenhänge (was passiert mit dem gesammelten Altglas, was darf in die Sammlung) beim Bürger wird die Qualität der Sammelware verbessert, können höhere Mengen an Altglas eingesetzt und somit Primärrohstoffe und Energie eingespart werden. Eine quantitative Abschätzung der Wirkungen ist nicht möglich.