5 Fragen an… Daniela Einsiedler zum Umweltzeichen für Schulen und außerschulische Bildungseinrichtungen
/in News /In der Rubrik „5 Fragen an…“ erklären unsere Umweltberater*innen und Expert*innen, worum es bei unseren Angeboten geht und für welche Unternehmen sie geeignet sind. In dieser Ausgabe spricht Daniela Einsiedler von DIE UMWELTBERATUNG über das Umweltzeichen für Schulen und außerschulische Bildungseinrichtungen.
1) Wer bist du und was machst du bei DIE UMWELTBERATUNG?
Ich bin Umweltzeichenberaterin und Umweltzeichenprüferin im Bildungsbereich und begleite Schulen, Bildungseinrichtungen und Kindergärten auf dem Weg zum Umweltzeichen. Neben der vielfältigen und sehr bereichernden Tätigkeit als Beraterin und Prüferin, liebe ich das (Er)arbeiten von neuen Projekten im Bereich Kreislaufwirtschaft und Abfallvermeidung und meine Rolle als Abfallbeauftragte für Betriebe. Ich beschäftige mich schon seit ca. 15 Jahren sehr intensiv mit Abfall – meinem absoluten Herzensthema, das natürlich auch in den Beratungen immer wieder einfließt.
2) Was ist das Umweltzeichen für Schulen und außerschulische Bildungseinrichtungen und warum sollten Bildungseinrichtungen daran teilnehmen?
Das Österreichische Umweltzeichen steht für gelebte Nachhaltigkeit. Es ist das staatliche Gütesiegel für Bildungseinrichtungen, die sich besonders für Umweltschutz, Gesundheitsförderung und Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE) engagieren. Mit der Zertifizierung zeigen Kindergärten, Schulen und andere Bildungseinrichtungen, dass sie Verantwortung übernehmen – nach innen und nach außen.
Der Weg zum Umweltzeichen bringt Transparenz, stärkt die Zusammenarbeit im Team und motiviert alle Beteiligten. Außerdem ist das Umweltzeichen ein bekanntes und anerkanntes Siegel, das Vertrauen schafft. Ich empfehle allen Einrichtungen, die ihre nachhaltige Ausrichtung sichtbar machen wollen: Lassen Sie sich zertifizieren!
3) Für welche Einrichtungen ist das Beratungsangebot geeignet? Welche Anforderungen sind zu erfüllen?
Ob Schule, Pädagogische Hochschule, Kindergarten oder außerschulische Bildungseinrichtung – alle können das Österreichische Umweltzeichen tragen.
Die Zertifizierung macht ihr Engagement für Umweltschutz, Gesundheitsförderung und Bildung für nachhaltige Entwicklung sichtbar.
Welche Anforderungen für die jeweilige Einrichtung gelten, klären wir in einem persönlichen Erstgespräch. Für jede Sparte des Umweltzeichens gibt es eigene Kriterien – die Umweltzeichenberater*innen begleiten Schritt für Schritt auf dem Weg zur Auszeichnung.
4) Welche Vorteile ergeben sich durch die Beratung? Gibt es ein besonders gelungenes Beispiel aus der Praxis?
Die Umweltzeichen-Richtlinien sind komplex. Durch die Beratung können sich die Einrichtungen auf das Wesentliche – die Umsetzung von Maßnahmen zur Nachhaltigkeit – konzentrieren, ich behalte für sie den Überblick. Als erfahrene Beraterin führe ich durch die unterschiedlichen Kriterien und habe viele Tipps und Empfehlungen, wie bestimmte Bereiche bestmöglich und in hoher Qualität umgesetzt werden können. Wenn es aus anderen Bereichen von DIE UMWELTBERATUNG Expertise braucht, greife ich auf einen breiten Wissenspool zurück, was ich als besonders wertvoll empfinde. Ein großes Beratungsprojekt war die Begleitung der Pädagogischen Hochschule Wien – mit tausenden Studierenden und Lehrenden – besonders komplex und herausfordernd, aber mit einem großen, motivierten Team. Ich war richtig stolz, als sie die Prüfung mit Bravour gemeistert haben.
5) Nachhaltigkeit ist für Unternehmen ein wichtiger Wettbewerbsvorteil. Warum ist das auch für Schulen und Bildungseinrichtungen relevant?
Schulen mit dem Umweltzeichen zeigen, dass sie Verantwortung übernehmen und im Team gemeinsam zu einer nachhaltigen Zukunft beitragen. Sie gewinnen damit das Vertrauen von Eltern und Schüler*innen, die auf der Suche nach einem attraktiven Lernort sind, an dem Gesundheit und Umweltbewusstsein einen wichtigen Stellenwert haben.



