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MA 22: Die Lichter der Großstadt – erstmals genau untersucht

Weltweit einzigartig – Wien ließ Entwicklung der Lichtverschmutzung in Langzeitstudie untersuchen

In einer finsteren Sommernacht die emsigen Glühwürmchen bewundern – das ist in Großstädten nur mehr in den allerseltensten Fällen möglich. Die helle Beleuchtung in urbanen Zentren überstrahlt nicht nur die zart leuchtenden Tiere – sie macht nachtaktiven Insekten und Tieren generell das Leben schwer.

Lichtverschmutzung: „Die Schattenseiten der Lichterflut“

Eine Untersuchung der Wiener Umweltanwaltschaft belegt, dass Geschäftsbeleuchtungen wesentlich an der Lichtverschmutzung der Stadt beteiligt sind.

ÖBP Tipp: Lichtverschmutzung verringern hilft Mensch und Umwelt

Licht wird seit jeher mit Sicherheit, Dunkelheit mit Gefahr assoziiert. Gerade in Städten nimmt daher – und aufgrund neuer technischer Möglichkeiten – die Beleuchtung des Außenraumes in den Nachtstunden zu.

Bisher wurden die dabei entstehenden Lichtglocken, die mehrere hundert Kilometer weit reichen können, kaum hinterfragt. Doch die übernatürliche Lichtimmission, auch genannt „Lichtverschmutzung“, hat einen erheblichen Einfluss auf ökologische und ökonomische Aspekte des Alltags.