• Link zu Facebook
  • Link zu Youtube
  • English
  • Newsletter Anmeldung
  • Kontakt, Impressum & Datenschutz
+43 1 4000-73573
OekoBusiness Wien
  • Über uns
    • Angebote
    • Partner*innen
  • Betriebe
    • Natürlich gut essen
    • Umweltfreundliche Gastlichkeit
    • Maßnahmen-Datenbank
  • Berater*innen
    • Berater*in suchen
    • Berater*in werden
  • Teilnahme
  • Podcast
  • News & Presse
    • Downloads
  • Menü Menü
PID/VOTAVA

Erstmals Nachhaltigkeitspreis der Stadt Wien vergeben

22. Oktober 2021/in Pressemeldungen /

Klimastadtrat Jürgen Czernohorszky zeichnet Vorzeigeprojekte aus

Unter dem Schwerpunkt-Motto „Zukunft.Stadt.Klima“ wurde heuer erstmals der Nachhaltigkeitspreis der Stadt Wien gemeinsam mit OekoBusiness Wien vergeben.

Die drei Gewinner*innenprojekte:

  • „Öko-Kraftwerk Kläranlage“ von ebswien kläranlage & tierservice Ges.m.b.H
  • „Unser CO2-Fußabdruck – klimafreundlich Essen mit GOURMET“ von GMS GOURMET GmbH
  • „Lebensmitteldrehscheibe Wien – Soziale Weitergabe von Speisen aus der Außer-Haus-Verpflegung“ von Österreichisches Ökologie-Institut

Betrieblicher Klima- und Umweltschutz wurde heute im Wiener Rathaus geehrt. Denn dort vergab Klimastadtrat Jürgen Czernohorszky zum ersten Mal den Nachhaltigkeitspreis: „Für eine nachhaltige Stadt braucht es auch nachhaltig geführte Betriebe. Die heute ausgezeichneten Projekte zeigen deutlich, dass betrieblicher Erfolg und Klimaschutz kein Gegensatz, sondern vielmehr eine perfekte Ergänzung sind.“

Knapp 20 Einreichungen gab es zum ersten Nachhaltigkeitspreis der Stadt Wien. Gesucht waren bereits umgesetzte oder in Planung befindliche Projekte zum Schwerpunkt-Motto „Zukunft. Stadt. Klima“. Eine Jury bestehend aus Stadt Wien und dem OekoBusiness Wien Beirat (Wirtschaftskammer Wien, Bundesministerium für Klimaschutz, Umwelt, Energie, Mobilität, Innovation und Technologie, Arbeiterkammer Wien, Österreichischer Gewerkschaftsbund, Wirtschaftsagentur Wien) hat alle Einreichungen in den Bereichen Innovation, Kommunikation und Kooperation bewertet und schließlich die Siegerprojekte ausgewählt. Die drei Preisträger – ebswien kläranlage & tierservice Ges.m.b.H, GMS GOURMET GmbH und Österreichisches Ökologie Institut – dürfen sich nicht nur über eine Urkunde, sondern auch ein Zugticket für eine Reise nach Brüssel freuen. Gemeinsam mit Vertreter*innen der Stadt und OekoBusiness Wien werden sie dort das Wien Haus sowie relevante EU-Institutionen besuchen können.

Thomas Hruschka, Programmmanager OekoBusiness Wien, zeigte sich ebenfalls erfreut über die ausgezeichneten Projekte: „Im OekoBusiness Wien Netzwerk sind bereits mehr als 1.300 Wiener Betriebe. Sie alle leisten einen wichtigen Beitrag zur Lebensqualität unserer Stadt. Mit dem Nachhaltigkeitspreis wollen wir einen weiteren Anreiz schaffen, ökologisch und sozial verträglich zu Wirtschaften.“

Die Gewinner*innen-Projekte im Detail

Öko-Kraftwerk Kläranlage:

Es begann im Jahr 2005: Mit dem Einbau einer Turbine im Abwasserstrom der Wiener Kläranlage startete der Betreiber der Wiener Kläranlage ebswien kläranlage & tierservice Ges.m.b.H einen langjährigen Prozess zur Selbstversorgung des Unternehmens mit erneuerbarer Energie. Mit dem Projekt E_OS (Energie-Optimierung Schlammbehandlung) wurde er nun 2021 abgeschlossen. Bei E_OS bauen Mikroorganismen in einem gemeinsam mit der TU Wien entwickelten komplett neuen Verfahren in sechs riesigen Faulbehältern die organischen Inhaltsstoffe des Klärschlamms ab. Dabei entsteht Klärgas, dessen Hauptbestandteil Methan als Treibstoff für die Gasmotoren von fünf Blockheizkraftwerken dient. In der Folge erzeugt die ebswien kläranlage & tierservice Ges.m.b.H mehr erneuerbare Energie, als sie zur Abwasserreinigung verbraucht, und kann sogar noch einen Überschuss an Strom und Wärme in die Wiener Netze einspeisen. Beeindruckend ist das Volumen der Verbesserung der CO2 Bilanz: Jährlich kann die Emission von rund 40.000 t CO2-Äquivalenten vermieden werden. Die ebswien kläranlage & tierservice Ges.m.b.H leistet somit einen wesentlichen Beitrag zur Erreichung der Wiener Klimaziele.

„Mit E_OS haben wir die Wiener Kläranlage von einem großen Energieverbraucher in ein echtes Öko-Kraftwerk verwandelt. Die ebswien sorgt für sauberes Abwasser und sauberen Strom. Das ist gut für die Umwelt und gut fürs Klima“, sagt Christian Gantner, Generaldirektor ebswien kläranlage & tierservice Ges.m.b.H

Unser CO2-Fußabdruck – klimafreundlich Essen mit GOURMET:

Das Unternehmen GMS GOURMET GmbH verfolgt im Rahmen von OekoBusiness Wien seit vielen Jahren engagierte Umweltziele beim Kochen und der Bewusstseinsbildung für klimafreundliche Ernährung.  Als Vorreiter in der Gemeinschaftsverpflegung berechnet GOURMET nun auch den CO2-Fußabdruck für die gesamte Unternehmenstätigkeit. Dieser verdeutlich, dass es vor allem an den Zutaten liegt, wie klimafreundlich Speisen und Menüs sind. Für Konsument*innen wird durch die transparente Darstellung gut nachvollziehbar, dass Fleisch dengrößten CO2-Fußabdruck generiert und wie sie durch eine bewusste Speisenauswahl das Klima schonen können. Der Betrieb selbst nimmt diese Fußabdruck-Analyse zum Anlass, sich laufend nachhaltig beim Klimaschutz zu verbessern. GOURMET kann damit auf Basis von Zahlen und Fakten Rezepturen anpassen, durch Information der Gäste die Menge an Fleisch langfristig reduzieren und das Angebot an Veggie-Speisen weiter erhöhen sowie im Einkauf noch besser auf die klimafreundliche Herkunft der Lebensmittel achten.

„Wir messen den CO2-Fußabdruck unserer Speisen, um als verantwortungsvolles Unternehmen fundiert die besten Entscheidungen für den Klimaschutz und unseren Planeten treffen zu können. Die Zahlen zeigen deutlich, wo die Hebel in der Gemeinschaftsverpflegung liegen: in den Rezepturen, ob vegetarisch oder mit Fleisch, der Zusammenstellung der Wochen-Menüpläne, der Herkunft der Lebensmittel und der richtigen Wahl jeder und jedes Einzelnen beim täglichen Mittagessen. Deshalb unser Appell: Essen wir bewusst, gut und ausgewogen und machen so gemeinsam unsere Zukunft lebenswerter!“, so Hannes Hasibar, Geschäftsführer GOURMET.

Lebensmitteldrehscheibe Wien – Soziale Weitergabe von Speisen aus der Außer-Haus-Verpflegung:

In Kooperation mit dem Arbeiter-Samariter-Bund Österreich, der impacts Cateringsolutions GmbH, Social food vienna und der Stadt Wien – Prüf-, Inspektions- und Zertifizierungsstelle (MA 39) entwickelte und testete das Österreichische Ökologie-Institut eine Handlungsanleitung bzw. Dienstleistung zur Weitergabe von genießbaren Lebensmitteln und Speisen, die bei Buffets oder Caterings überbleiben und derzeit entsorgt werden müssen. Nach diesem Modell können die Speisen sicher und in rechtlichem Rahmen an soziale und sozio-ökonomische Einrichtungen weitergegeben werden. Mit diesem Projekt widmet sich das Ökologie-Institut einem ökologischen und ethisch wichtigen Thema, der Lebensmittelabfallvermeidung, dass auch die Europäische Union als besonders wichtig im Sinne von Klimaschutz und des europäischen Green Deals erkannt hat. Beeindruckend ist auch die Zusammenarbeit der Kooperationspartner*innen, die bereits im Projektkonzept alle wichtigen Fragestellungen abdecken und die entwickelten Lösungen praktisch umsetzen. Lebensmittel achten.

„Lebensmittel- und Speiseabfälle sind ein ökologisches, ökonomisches, gesellschaftliches und moralisches Problem. Lebensmittelverschwendung geht uns alle an. Jeder entlang der Wertschöpfungskette von der Landwirtschaft, über Industrie und Handel bis hin zur Gastronomie und dem privaten Haushalten kann einen wichtigen Beitrag leisten, Abfälle zu vermeiden und damit unsere Gesellschaft nachhaltiger zu machen“, erläutert Christian Pladerer, Vorstand Österreichisches Ökologie-Institut.

„Ich gratuliere allen Preisträger*innen und hoffe, dass ihr Engagement zahlreiche Unternehmer*innen in Wien motiviert, es ihnen gleich zu tun“, so Czernohorszky abschließend.

Weitere Informationen zum Nachhaltigkeitspreis gibt es hier.

News-Archiv

  • August 2026
  • Juli 2026
  • Juni 2026
  • Mai 2026
  • April 2026
  • März 2026
  • Januar 2026
  • Dezember 2025
  • November 2025
  • Oktober 2025
  • September 2025
  • August 2025
  • Juli 2025
  • Juni 2025
  • Mai 2025
  • April 2025
  • März 2025
  • Februar 2025
  • Januar 2025
  • Dezember 2024
  • Oktober 2024
  • August 2024
  • Juli 2024
  • Juni 2024
  • Mai 2024
  • April 2024
  • März 2024
  • Februar 2024
  • Dezember 2023
  • November 2023
  • Oktober 2023
  • August 2023
  • Juli 2023
  • Juni 2023
  • März 2023
  • Dezember 2022
  • November 2022
  • Oktober 2022
  • Juni 2022
  • März 2022
  • Dezember 2021
  • Oktober 2021
  • September 2021
  • August 2021
  • Juni 2021
  • Mai 2021
  • März 2021
  • Dezember 2020
  • Oktober 2020
  • August 2020
  • März 2020
  • Dezember 2019
  • Oktober 2019
  • August 2019
  • Juli 2019
  • Juni 2019
  • Mai 2019
  • April 2019
  • März 2019
  • Januar 2019
  • Dezember 2018
  • November 2018
  • Oktober 2018
  • September 2018
  • Juli 2018
  • Mai 2018
  • März 2018
  • Februar 2018
  • Dezember 2017
  • Oktober 2017
  • Juli 2017
  • Mai 2017
  • März 2017
  • Februar 2017
  • Januar 2017
  • Dezember 2016
  • November 2016
  • Oktober 2016
  • September 2016
  • Juni 2016
  • Mai 2016
  • März 2016
  • Februar 2016
  • Januar 2016
  • Dezember 2015
  • November 2015
  • Oktober 2015
  • September 2015
  • Juni 2015
  • April 2015
  • März 2015
  • Februar 2015
  • Januar 2015
  • Dezember 2014
  • November 2014
  • Oktober 2014
  • September 2014
  • August 2014
  • Juni 2014
  • Mai 2014

Newsletter Anmeldung

Prüfen Sie Ihren Posteingang und den Spamordner, um Ihr Abonnement zu bestätigen.

OekoBusiness Wien

Stadt Wien - Umweltschutz
Dresdner Straße 45, 1200 Wien
Telefon: +43 1 4000-73573
Fax: +43 1 4000-73573
E-Mail: office@oekobusiness.wien.at

© Copyright 2025 - OekoBusiness Wien
  • Link zu Facebook
  • Link zu Youtube
Nach oben scrollen Nach oben scrollen Nach oben scrollen